Laufend ins neue Jahr…

der Gedanke, der sich hinter unserer ersten Laufeinheit des Jahres verbarg – ein gemütlicher, langsamer und langer Lauf…

Ein kurzer Blick auf das Wetter und schon stand fest: Wir werden diese Einheit nicht wegen des Nieselregens absagen – ganz sicher nicht! Also, wetterfeste Bekleidung an und los…

Wie immer wenn unser Stinker mitläuft gab es auf den ersten Kilometern einige Schwierigkeiten… Aus seiner “Silvester-Lethargie” erwacht hatte der Kleine reichlich überschüssige Energie und ein langsamer Lauf war so gar nicht nach seinem Geschmack – aber ab und an dürfen ja auch die Zweibeiner bestimmen…

Kaum zwanzig Minuten unterwegs wurde es richtig ungemütlich, der Regen dichter… Als wenn uns so ein bisschen “Nass” den ersten Lauf des neuen Jahres vermiesen könnte…

Um ehrlich zu sein – gut 13 km später waren wir dann doch froh wieder daheim zu sein: vollkommen durchnässt und halb Wittringen im Profil der Trailschuhe…

Warm eingepackt und mit einem Espresso vor dem Kamin waren wir uns dann einig – ein toller Start ins neue Jahr…

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Termine 2012

Termine 2012

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Zum Fest ein Festmahl…

nur um den Liebsten zu den Festtagen etwas Besonders zu bieten wird in einigen Familien stundenlang gebraten, gebrutzelt, gebacken. Etwas Besonderes, das wollten auch wir… Um endlosen Diskussionen zu entgehen, für wen welches Essen das perfekte Weihnachtsessen ist und welche Zutaten in welcher Zusammensetzung welcher Person nicht so besonders gut schmecken, beschlossen wir am ersten Weihnachtstag mit der ganzen Familie ein Restaurant aufzusuchen… 

Die perfekte Lösung – dachten wir… Kein stundenlanges Schlangestehen im Supermarkt, keine Vorbereitungen, die bereits am frühen Morgen begonnen werden müssen, kein Abwasch und keine chaotische Küche… Dafür eine ruhige Anfahrt auf menschenleeren Straßen, freundliche Bedienung im Restaurant und hervorragend zubereitete Wildgerichte… 

Nach unserer anstrengenden Trainingseinheit freuten wir uns auf diesen Abend wie sich sonst nur kleine Kinder auf das Christkind freuen…  

Nach der etwas hektischen Begrüßung  wurde uns der reservierte Tisch zugewiesen und die Getränkebestellung freundlich aufgenommen… Der perfekte Start in einen perfekten Abend! 

Doch schon mit der Ausgabe der Speisekarte begann der Abend eine Wende zu nehmen. Statt der uns bekannten und geschätzten Speisekarte, die allerhand Leckereien und Besonderes bietet, gab es eine stark eingeschränkte Karte, die ein wenig an eine “gehobene Imbissbude” erinnerte… 

Schnitzel und Rumpsteak statt Hasenrücken und Wildschweinbraten! Enttäuscht suchten wir schließlich das aus, was unserer Vorstellung von einem perfekten Weihnachtsessen am Nächsten kam und beschlossen uns die guten Laune nicht verderben zu lassen… Nicht am Weihnachtstag! 

Auch die Getränkebestellung – die etwa 35 Minuten auf sich warten ließ, schaffte es nicht uns diesen besonderen Abend zu trüben! Nein, so schnell nicht…

Nach einer Stunde servierten die Service-Fachkräfte die bestellten Gerichte… Schlagartig wurde es still – auf den Gesichtern zeichnete sich eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Verwirrheit und Ekel ab: das bestellte Rumpsteak in Pfefferrahm – Medium -  ein grauer Lappen, von innen noch blutig?  

Da muss eine Verwechslung vorliegen, dachten wir – und baten den für uns zuständigen Kellner um das von uns bestellte Essen! Nach einer knappen Antwort: “Medium ist hier immer so, der Herr! Ich weiß gar nicht, was sie haben?”drehte sich der Kellner um und verschwand. Wir riefen den nächsten Kellner, baten ihn das Essen wieder mitzunehmen…  

Noch während wir uns wunderten warum es für drei Gerichte die mit Kroketten als Beilage serviert wurden, nur eine kleine Schale Kroketten gab, wurde das Rumpsteak nachgeliefert: unter kaltem Wasser von der Sauce befreit und noch einmal kurz in die Pfanne geschmissen, lag das angegessene Stück auf einem frischen Teller!  

Wir ließen auch dieses Gericht zurückgehen und wagten es nach den Beilagen zu fragen… Die Antwort, dass wir ja schließlich an einem Tisch sitzen und diese Schale herumgehen lassen können und außerdem jederzeit Beilagen nachfordern können, falls es nicht für drei Personen reicht, war dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte… Für knapp 20 Euro pro Gericht erwarten wir da einfach mehr! Vielleicht zuviel? Wer weiß?

Gewinner des Abend war Border-Collie Benny, der sich über ein Putensteak (von Sehnen durchzogen) in raffiniert-fruchtiger Sauce (eine Scheibe Dosenananas mit einem halben Dosenpfirsich) freute…  

Wir verbrachten dann doch noch einen schönen Abend – daheim improvisiert bei Kaffee, Espresso, Tankstellen-Bier, Weihnachtsplätzchen, Stollen und diversen Resten…

 
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Ein gewöhnlicher Lauf an einem außergewöhnlichen Tag…

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wäre wohl ziemlich einfallslos! Ein außergewöhnlicher Tag fordert eine außergewöhnliche Trainingseinheit! Also, Trailschuhe an und im lockeren Trab in Richtung Halde…

Die Halden im Ruhrpott um Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen und Herten zählen schon lange zu unseren bevorzugten Laufstrecken. Normalerweise genießen wir die Stille wenn wir auf den angelegten Wegen rund um diese Halden unsere Runden drehen… 

Aber am ersten Weihnachtstag war dann alles etwas anders… Auf Trampelpfaden und querfeldein erklommen wir den höchsten Punkt der Halde 9000cm über NN, genossen in einer kurzen Verschnaufpause die traumhafte Aussicht nur um den nächsten Trampelpfad wieder hinunterzustürzen… 

Zur Nachahmung empfohlen!

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Feld! Test!

Worte die das 10-km-Testrennen in Herten-Bertlich treffend beschreiben… Aber von vorn: Die Saison 2011 ist nun schon eine Weile zuende und die Vorbereitungen für die neue Saison nehmen so langsam Form an! Da wir im Frühjahr einen Marathon geplant haben, geht es nun in die Vorbereitung… Also musste flugs eine 10-km-Rennzeit ermittelt werden, um das zukünftige Marathontraining optimal aufbauen zu können. Und wo lässt sich eine solche Zeit besser ermitteln als bei einem familiären Wettkampf direkt vor der Haustür…

Mit Hund und Taschen bepackt ging es los – die Anmeldung für den Lauf in Ruhe zuhause ausgefüllt, waren die Formalitäten in wenigen Augenblicken erledigt.

Bei echtem Herbstwetter war im Zielbereich auf dem Sportplatz nur wenig los – die Zuschauer verbrachten die Wartezeit lieber in der warmen Pausenhalle bei Advents-Kafffee und Kuchen. Für Reiner wurde es langsam Zeit sich warmzulaufen – vermummt in dicker Jacken und Mütze ging es auf den Sportplatz. Die Wartezeit bis zum Start des Rennens verging für mich – dank Benny und seinen unzähligen Runden um den Sportplatz – ziemlich schnell.

Pünktlich zum Startschuss postierten wir uns an der Laufstrecke – noch schnell ein paar Worte an Reiner, bevor dieser dann in den Feldern rund um Bertlich verschwand… Zeitgleich mit den Startschuss setzte auch die angesagten Sturmböen ein… Was soll ich sagen: Ich habe mir noch niemals zuvor so sehr gewünscht, dass Reiner die 10-km-Strecke in weit unter 40 Minuten bewältigen kann… Schon auf den Sportplatz war es kalt, stürmisch und ungemütlich, ich mag mir nicht vorstellen, wie es erst auf der Laufstrecke war… Dann war es endlich soweit, nach 45:32 min erreichte Reiner glücklich und trotz des Laufens durchgefroren das Ziel und wurde von Benny stürmisch begrüßt…

Glückwunsch zu einem guten 7. Platz in der AK45 … Maren

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Schnell, schneller, Stinker…

Die Woche vor dem Wettkampf hat begonnen, die wettkampfspezifische Vorbereitung Einzug in die Trainingseinheiten erhalten… Das Programm, welches gestern absolviert werden musste, hörte sich so richtig gut an – keine Intervalle die 8-10 Mal wiederholt werden mussten, keine ewig langen Läufe. Nein, alles war ganz simpel: 15 min locker, 4 x 500m schnell mit ein wenig Pause dazwischen und zum Ende noch einmal 15 min locker…

Eigentlich sind Programme, in denen schnelle Passagen gelaufen werden müssen, ja nichts für meinen Stinker – eigentlich! Kaum hatte ich meine Jeans gegen die Laufbekleidung getauscht, kam mein kleiner Stinker angekrochen… Ein Dackelblick, den so nur ein echter Border-Collie hinbekommt und ganz auf Körperkontakt… Es gibt halt Tage, da bringe ich es nicht übers Herz, den Kleinen in einer solchen Situation alleine zu lassen.

Warnweste an, Leine um – natürlich hat der Vierbeiner mal wieder gewonnen… 15 min lockeres Einlaufen sind gar nicht so einfach, wenn mein Stinker sich freut und mit einer Zeit von unter 4:00 Minuten loslaufen möchte…

Nach einigem Hecheln – das Halsband zu sehr auf Zug – und empörten Blicken von Passanten “Sehen sie denn nicht, dass der Hund nicht mehr kann – der Arme!” hat sich der Kleine meinen gemütlichen Trab angepasst…

Um Benny für die 500 m optimal zu beschleunigen reicht normalerweise ein laut ausgesprochenes: “Wo sind die Katzen? Benni! Wo?” Problematisch wird es nur, wenn genau in diesem Moment ein besonders schön getigertes Exemplar auftaucht und schräg vor uns im Feld weiterflitzt… So schnell bin ich noch nie zuvor 500 m gelaufen – Danke Benny…

Für die weiteren 3 x 500 m haben wir dann – in weiser Voraussicht – die Dinosaurier gesucht… Gut, dass davon nicht einer vor uns aufgetaucht ist…

Maren & Stinker

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Kaffee, Kuchen, Kränzchen – eine gemütliche Piratenrunde…

Piratenrunde, das heißt: ein Kaffeekränzchen der Superlative für Piraten der Rhein-Ruhr-Region! Ramon und Birthe luden dazu am 20. November ein…

Der Aussicht auf Smutjes Backkünste konnten die Genießer der Piratencrew Rhein-Ruhr natürlich nicht widerstehen…

Ein toller Nachmittag, der im Januar 2012 seine Fortsetzung in Gladbeck finden wird – wir freuen uns schon jetzt…

Maren & Reiner

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